In der 4. Runde der Regionalliga Nord-Ost hat der SC Forchheim 2 nach einem hartumkämpften 4,5:3,5-Auswärtserfolg gegen SW Nürnberg-Süd 2 die alleinige Tabellenführung übernommen. In der Spitzenpaarung des vierten Spieltages, bei dem die beiden bis dato dominierenden und verlustpunktfreien Mannschaften aufeinander trafen, konnte unsere Mannschaft am Ende noch gewinnen, obwohl es lange nicht danach aussah. Forchheim 2 hat nun im Kampf um den Aufstieg in die Landesliga mit nunmehr acht Punkten sehr gute Karten und bereits 2 Punkte Vorsprung auf SW Nürnberg-Süd sowie 4 Punkte auf gleich fünf Mannschaften mit jeweils vier Punkten. Es sind allerdings noch fünf Runden zu absolvieren.

Bemerkenswert unter anderem die Partie von Philipp Auburger gegen Fabian Meulner, bei der es kurz vor Schluss eher so aussah, als müsste Philipp im Schwerfigurenendspiel mit Minusbauern um das Remis kämpfen, doch Fabian Meulner wollte sich mit dem sicheren Remis nicht zufrieden geben und verlor die Partie am Ende noch unerwartet, nachdem Philipp nach einem schönen Bauernopfer die Initiative erlangte und seinen Gegner in einen unentrinnbaren Mattangriff zwang.

Die Ergebnisse im einzelnen:

1 2 Erlbeck, Peter 2065 2091 – 1 Burggraf, Michael 2160 2153 ½ – ½
2 3 Meulner, Klaus 2067 2117 – 3 Seyb, Dieter 2203 2241 ½ – ½
3 4 Fischer, Oliver, Dr. 2091 2080 – 5 Mann, Johannes 2050 2004 0 – 1
4 5 Meulner, Fabian 1908 1926 – 6 Auburger, Philipp 1978 1978 0 – 1
5 6 Redzepovic, Irfan 2065 2139 – 7 Herrmann, Jens 1978 1 – 0
6 7 Hirn, Erwin 1993 2101 – 8 Killmann, Martin 1962 1840 1 – 0
7 8 Wörl, Richard 1973 2061 – 9 Stephan, Michael 1933 1911 ½ – ½
8 9 Diehl, Achim 1994 2014 – 11 Wichmann, Adrian 1896 1863 0 – 1
Schnitt: 2019 2066 – Schnitt: 2020 1998

Alle Ergebnisse und die Tabelle im Ligamanager

Vorläufiger Bericht beim SC Forchheim

Nicht ganz korrekter Bericht bei SW-Nürnberg-Süd (betreffend die Bretter 3, 5 und 8), denn:

An Brett 3 gewann Johannes Mann weniger wegen des Läuferpaars als viel mehr durch bessere Stellung, Mehr- und Freibauer. An Brett 5 spielte Zeitnot keine unerhebliche Rolle und in meiner Partie konnte ich auch nach der Analyse keine Bäume und nennenswerte Möglichkeiten für meinen Gegner finden.



2 antworten

  1. […] Michael Burggraf "In der Spitzenpaarung der Regionalliga Nord-Ost konnten wir das Match zum Schluss überraschend drehen und siegten gegen SW Nürnberg Süd 2 mit 4,5:3,5. Nach zwei anfänglichen Remisen geriet die Mannschaft in Nachteil, doch wir blieben stets mit von der Partie. Nach etwa viereinhalb Stunden stand es 3:3. Michael Stephan und ich spielten noch. Wir beide hatten wesentlich schlechtere, aber haltbare, Stellungen. Michael verteidigte sich im Damenendspiel mit Minusbauer exakt, so dass sein Gegner trotz besserer praktischer Chancen nicht über Remis hinauskam. Nachdem ich das gesamte Mittelspiel über am Rande des Abgrunds balanciert hatte, wählte mein Gegner "nur" ein besseres Schwerfigurenendspiel. Da ihm kleine Ungenauigkeiten unterliefen, konnte ich, trotz Minusbauer, allmählich ausgleichen. Als die Partie schließlich auf Remis durch Dauerschach hinauszulaufen schien, versuchte mein Gegner dieses zu umgehen. Damit brachte er sich sozusagen im letzten Moment selbst um, da ich ein doppeltes Bauernopfer mit entscheidendem Mattangriff finden konnte." So der Kapitän unserer 2. Mannschaft Philipp Auburger. Bericht bei SW Nürnberg Süd Bericht in Adrians Schachecke […]

  2. […] Michael Burggraf "In der Spitzenpaarung der Regionalliga Nord-Ost konnten wir das Match zum Schluss überraschend drehen und siegten gegen SW Nürnberg Süd 2 mit 4,5:3,5. Nach zwei anfänglichen Remisen geriet die Mannschaft in Nachteil, doch wir blieben stets mit von der Partie. Nach etwa viereinhalb Stunden stand es 3:3. Michael Stephan und ich spielten noch. Wir beide hatten wesentlich schlechtere, aber haltbare, Stellungen. Michael verteidigte sich im Damenendspiel mit Minusbauer exakt, so dass sein Gegner trotz besserer praktischer Chancen nicht über Remis hinauskam. Nachdem ich das gesamte Mittelspiel über am Rande des Abgrunds balanciert hatte, wählte mein Gegner "nur" ein besseres Schwerfigurenendspiel. Da ihm kleine Ungenauigkeiten unterliefen, konnte ich, trotz Minusbauer, allmählich ausgleichen. Als die Partie schließlich auf Remis durch Dauerschach hinauszulaufen schien, versuchte mein Gegner dieses zu umgehen. Damit brachte er sich sozusagen im letzten Moment selbst um, da ich ein doppeltes Bauernopfer mit entscheidendem Mattangriff finden konnte." So der Kapitän unserer 2. Mannschaft Philipp Auburger. Jetzt mit ausführlichem Bericht. Bericht bei SW Nürnberg Süd Bericht in Adrians Schachecke […]

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