Bericht über das Viertelfinale

Schach/Bayerische U12 2011: Seubelsdorf stürmt ins Halbfinale

Am 9. April 2011 fand im Lichtenfelser Stadtteil Seubelsdorf das Viertelfinale der diesjährigen Bayerischen Mannschaftsmeisterschaft der U12 statt. Der Gastgeber hatte sich zuvor im Achtelfinale souverän gegen die Konkurrenz aus Windischeschenbach (Oberpfalz), Kronach und Bindlach durchgesetzt und traf nun im Viertelfinale erneut auf Bindlach sowie die unterfränkischen Favoriten aus Stetten und Mainaschaff. 3 Runden sollten dabei entscheiden, welche beiden Mannschaften das Halbfinale erreichen. Jeder Spieler hatte dabei 1 Stunde Bedenkzeit.

In der ersten Runde traf der Gastgeber SV Seubelsdorf dabei auf den TSV Bindlach-Aktionär, den man im Achtelfinale klar mit 3:1 besiegt hatte. Dieses Mal wurde es knapper. Nach ausgeglichenem Kampf einigten sich Verena Kolb und Alexander Aschoff an Brett 2 auf Remis und Sebastian Werner unterlag seinem Gegner Lukas Fischer an Brett 3, so dass Seubelsdorf mit 0,5:1,5 in Rückstand geriet. Nun lag es an Adrian Wichmann (Brett 1) und Daniel Wiemann (Brett 4), den Kampf noch zu drehen. Dies gelang beiden Spielern souverän und Seubelsdorf gewann mit 2,5:1,5. Gleichzeitig deklassierte der große Favorit Spvgg Stetten den SK Mainaschaff mit 4:0.

In der zweiten Runde kam es dann zum großen Duell zwischen Seubelsdorf und Stetten. Verena Kolb an Brett 2 und Daniel Wiemann an Brett 4 unterlagen ihren favorisierten Gegnern Michael Gerhard und Noah Schmitt, Sebastian Werner an Brett 3 gelang jedoch ein erfolgreiches Bauernendspiel gegen Pascal Binner. An Brett 1 hatte es Adrian Wichmann mit der amtierenden U8-Vizeeuropameisterin Jana Schneider zu tun. Im Duell der bayerischen Kaderspieler ließ Adrian jedoch seiner Gegnerin zu keinem Zeitpunkt der Partie auch nur die geringsten Chance und setzte seine Gegnerin matt. Damit holte Seubelsdorf gegen Stetten ein wertvolles Remis. Da Bindlach und Mainaschaff gleichzeitig unentschieden spielten, waren die Chancen auf das Weiterkommen für Seubelsdorf und Stetten nun glänzend. Selbst eine 1:3 Niederlage würde nun schon zum Einzug ins Halbfinale genügen.

In der 3. Runde besiegte Stetten Bindlach klar mit 4:0 und erreichte souverän das Halbfinale. Seubelsdorf traf auf Mainaschaff und dominierte diesen Kampf klar. Daniel Wiemann gewann schnell an Brett 4 gegen Silas Pfeufer, wodurch auch Seubelsdorf bereits im Halbfinale stand. Seine Mannschaftskollegen wollten es ihm jedoch nachtun, was Adrian Wichmann an Brett 1 gegen Michael Brang und Sebastian Werner an Brett 3 gegen Lena Fecher souverän gelang. Auch Verena Kolb stand an Brett 2 hochüberlegen auf Gewinn, jedoch unterlief ihr im Gefühl des sicheren Sieges eine Unaufmerksamkeit, die zu einem Patt führte. Dieser kleine Schönheitsfehler konnte jedoch das Glück der Seubelsdorfer nicht mehr trüben, die mit diesem 3,5:0,5 erstmalig das Halbfinale der bayerischen Meisterschaft erreichte.

Am 21. Mai treffen Stetten und Seubelsdorf dann in Erlangen auf Regensburg und Erlangen und kämpfen dann sogar um den Einzug in die Endrunde. Die oberfränkischen Einzelmeister Adrian Wichmann (U12), Sebastian Werner (U10) und Verena Kolb (Mädchen U10) dürfen zuvor noch in den Osterferien (25.-29. April) in Bad Kissingen (Jungen) und Kreuth am Tegernsee (Mädchen) an der Bayerischen Einzelmeisterschaft teilnehmen und auch dort um die Titel mitkämpfen.

Bericht über das Halbfinale

Ein Traum wurde wahr – Seubelsdorf im Finale!

Am Samstag, dem 21. Mai 2011, fand in Erlangen das Halbfinale der diesjährigen Bayerischen Mannschaftsmeisterschaft der Altersklasse U12 im Turnierschach statt. Dabei kämpften Mannschaften aus Erlangen, Regensburg, Stetten und Seubelsdorf um die beiden Qualifikationsplätze für das bayerische Finale.

Das Team mit den Spielern Adrian Wichmann, Verena Kolb, Sebastian Werner und Daniel Wiemann, trainiert von Matthias Bergmann und Hans Richter, war der nominelle Außenseiter im Halbfinale, denn die Konkurrenten aus Mittelfranken, Unterfranken und der Oberpfalz konnten Wertungszahlen vorweisen, die um hunderte Punkte über dem Durchschnitt des oberfränkischen Teams lagen. Adrian Wichmann, Verena Kolb und Sebastian Werner konnten nach ihren oberfränkischen Meistertiteln jedoch vor einem Monat wertvolle Erfahrungen bei der bayerischen Einzelmeisterschaft sammeln und der jüngste im Team, Daniel Wiemann, ist regelmäßig auf Schnellschachturnieren in ganz Deutschland aktiv.

In der ersten Runde traf der SV Seubelsdorf nun im Halbfinale auf den unterfränkischen Verein Spvgg Stetten, der das Viertelfinale souverän vor Seubelsdorf gewonnen hatte. In dieser Neuauflage der Viertelfinalbegegnung gelang Seubelsdorf dabei ein 3:1-Sieg, nachdem diese Partie im Viertelfinale noch 2:2 ausgegangen war. Gleichzeitig gewann der große Favorit Erlangen gegen Regensburg mit 3:1, so dass Seubelsdorf und Erlangen ein Start nach Maß gelang und die beiden anderen Mannschaften bereits unter Druck standen.

In der zweiten Runde bekam es der SV Seubelsdorf dann mit Bavaria Regensburg zu tun. Die Oberpfälzer hatten nominell die zweitstärkste Mannschaft im Halbfinale. Sebastian Werner verlor an Brett 3 zunächst gegen Georg Dechant, Adrian Wichmann und Cedric Oberhofer trennten sich an Brett 1 dann remis, womit Regensburg nun mit 1,5:0,5 in Führung lag. Daniel Wiemann an Brett 4 war jedoch in Topverfassung und gewann gegen Moritz Schöpke, so dass das Duell nun wieder remis stand (1,5:1,5). Der vierten Partie zwischen den beiden Mädchen Verena Kolb und Marie Oberhofer kam nun bereits entscheidende Bedeutung zu, denn ein Sieg für Seubelsdorf hätte bereits den vorzeitigen Einzug ins bayerische Finale zur Folge gehabt. Die Oberpfälzerin geriet dabei in Zeitnot, ihre Bedenkzeit war fast abgelaufen und Seubelsdorf wähnte sich schon fast im Finale. Dann kam es jedoch zu einem technischen Remis, da zwar die Zeit ihrer Gegnerin abgelaufen war, Verena besaß jedoch nicht mehr genug Material zum Mattsetzen, so dass der Schiedsrichter diese Partie remis erklärte und somit auch die gesamte Runde gegen Regensburg 2:2 unentschieden ausging. Erlangen gewann gleichzeitig gegen Stetten mit 3,5: 0,5 und stand damit bereits als erste Mannschaft im Finale, Stetten war nach 2 Niederlagen bereits vorzeitig gescheitert.

Die 3. Runde musste also entscheiden. Im Kampf gegen Erlangen unterlag zunächst Verena Kolb gegen Kaderspieler Kevin Tong, Daniel Wiemann gewann jedoch erneut an Brett 4, diesmal gegen Kai Tschammer. In der parallel laufenden Partie Regensburg gegen Stetten hatte Regensburg bereits eine Partie verloren, so dass Seubelsdorf nun nur noch einen halben Brettpunkt zum Einzug in das Finale benötigte. Der bayerische Kaderspieler Adrian Wichmann traf dabei am Spitzenbrett eins auf den Vizeeuropameister und Nummer 3 der deutschen U12-Rangliste Florian Dürr. Adrian konnte dabei alle Angriffe des Spitzenspielers abwehren, so dass Florian Dürr nach 90-minütigem Kampf in völlig ausgeglichener Stellung Remis anbieten musste. Dieses Unentschieden bedeutete bereits den sensationellen Einzug des SV Seubelsdorf in das Finale der bayerischen Meisterschaft, in dem Seubelsdorf neben Erlangen auf die beiden Vertreter der Südgruppe Windach und Gräfelfing treffen wird. Die Niederlage von Sebastian Werner gegen Simon Wegmann, ebenfall Kadermitglied,  besaß somit nur noch statistischen Wert. Regensburg unterlag gegen Stetten sogar noch mit 1,5 zu 2,5 und wurde hinter Stetten nur Vierter.

Der SV Seubelsdorf jedoch zieht ins Finale am 16. Juli ein und feiert einen historischen Erfolg. Von den ursprünglich 35 teilnehmenden Mannschaften, darunter große Vereine wie Noris Tarrasch Nürnberg und München Südost, gehört der Verein nun zu den besten vier in Bayern.

Trainer Matthias Bergmann, Oberstudienrat am Meranier-Gymnasium Lichtenfels, wird die Mannschaft auf das Finale vorbereiten, denn auch dort wird Seubelsdorf seinen Konkurrenten nichts schenken, denn es geht um 2 Plätze für die Deutsche Vereinsmeisterschaft.

Bayerisches U12-Finale: SV Seubelsdorf fährt zur Deutschen Meisterschaft

Am Samstag, dem 17. Juli 2011, fand im Ingolstädter Stadtteil Friedrichshofen das Finale der Bayerischen Mannschaftsmeisterschaft der Altersklasse U12 im Turnierschach statt. Nachdem bereits das Erreichen des Finales eine Sensation war, hatte das Team keinen Druck und kämpfte in 3 Runden gegen die Kontrahenten aus Gräfelfing, Erlangen und Windach um die Qualifikation zur Deutschen Vereinsmeisterschaft Ende Dezember in Arendsee/Sachsen-Anhalt.

In Runde 1 traf Seubelsdorf dabei auf den SK Gräfelfing, Hauptkonkurrent um Platz 2. Daniel Wiemann konnte an Brett 4 schnell gewinnen, Adrian Wichmann verlor an Brett 1 durch einen Fehler leider die schon sicher gewonnene Partie, Verena Kolb und Sebastian Werner gewannen jedoch an Brett 2 und 3, so dass die erste Runde mit 3:1 an Seubelsdorf ging. Dieser Traumstart verbesserte die Chancen des SV Seubelsdorf erheblich. In der Parallelpartie schlug Erlangen die SF Windach mit 4:0.

In Runde 2 ging es nun gegen den haushohen Favoriten Erlangen. Daniel Wiemann gewann sogar an Brett 4, so dass Seubelsdorf mit 1:0 in Führung ging. An den anderen Brettern gab es jedoch nichts zu holen, die sehr erfahrenen Konkurrenten wiesen um 400 Punkte höhere DWZ-Durchschnitte auf, so dass die 2. Runde mit 1:3 verloren ging. Gleichzeitig gewann Gräfelfing mit 3:1 gegen Windach.

Die letzte Runde gegen Windach musste also entscheiden. Sebastian Werner konnte seine Partie schnell gewinnen und brachte Seubelsdorf mit 1:0 in Führung. Danach erreichte Daniel Wiemann gegen seinen Gegner ein Unentschieden, kurze Zeit später gewann Adrian Wichmann an Brett 1, wodurch die Runde gegen Windach bereits entschieden war. Da Erlangen Gräfelfing wenige Minuten später mit 3:1 schlug, war Platz 2 bereits gesichert und die Niederlage von Verena Kolb an Brett 2 besaß nur noch statistischen Wert. Der 2,5:1,5-Sieg gegen Windach bedeutete den Bayerischen Vizemeistertitel für den SV Seubelsdorf und die sensationelle Qualifikation zur Deutschen Vereinsmeisterschaft!

35 Mannschaften aus ganz Bayern hatten in 5 Runden um diese Qualifikation gekämpft, Erlangen und Seubelsdorf gelang am Ende der ganz große Wurf. Die beiden nordbayerischen Teams waren diesmal vielen Favoriten aus dem Süden überlegen und fahren verdient zur Deutschen Meisterschaft. Der größte Erfolg in der Geschichte des SV Seubelsdorf wurde durch eine homogene Mannschaftsleistung möglich, bei der alle Spieler des ausgeglichen besetzten Teams ihre DWZ (Deutsche Wertungszahl) erheblich steigern konnten. Die Jugendtrainer Matthias Bergmann und Hans Richter hatten die Mannschaft gut auf das Finale vorbereitet. Nun will der SV Seubelsdorf Ende Dezember im sachsen-anhaltinischen Arendsee auch bei der Deutschen Meisterschaft ein respektables Ergebnis erreichen. An 5 Tagen werden dann die besten 20 Vereine Deutschlands dort in 7 Runden um Deutschlands höchste Schachmeriten in dieser Altersklasse kämpfen.






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